Themenführungen

Gotischer Kreuzgang mit romanischem Taufstein

Besuchen Sie eine unserer Themenführungen zu den bedeutensten Kunstwerken im Freiberger Dom. 

Von Mai bis November
jeden dritten Samstag im Monat
Preis: 8,00 € / erm. 7,00 € pro Person

Information und Reservierung im Domladen: 03731-22598, verkauf@freiberger-dom.de Eine Anmeldung ist erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.


Aktuelle Themenführungsangebote:

Das Moritzmonument in der kurfürstlichen Grablege

Anlässlich des 500. Geburtstages des ersten albertinischen Kurfürsten Moritz von Sachsen.

Der Chorraum des Freiberger Domes birgt eine Vielzahl von Schätzen. So zählen das Moritzmonument, die bronzenen Grabplatten für die Angehörigen des Fürstenhauses zu den Besonderheiten des hohen Chores. Zum Ruhme von Moritz entstand in zehn Jahren Bauzeit ein gewaltiges Monument aus Marmor und Alabaster, kunstvoll verziert und kunsthistorisch einzigartig. Wer ein wenig sucht, kann im Chor sogar Moritz’ Original-Harnisch entdecken.

Heinrich der Fromme bestimmte diesen durch sein Testament als Begräbnisstätte lutherischer Landesfürsten. Auch seine Söhne, der spätere Kurfürst Moritz und August wurden in Freiberg beigesetzt. In dieser Führung erstaunt Sie Frau Seidler mit den Besonderheiten des Blickfangs der kurfürstlichen Begräbniskapelle - das Moritzmonument.

Elisabeth Seidler / Führung

Datum: SA, 15. Mai 2021


Die kurfürstliche Grablege

Anlässlich des 500. Geburtstages des ersten albertinischen Kurfürsten Moritz von Sachsen

Für viele Gäste der Freiberger Domes ist die einmalig ausgestattete kurfürstliche Grablege von besonderem Interesse. Neben der außergewöhnlichen Entstehungsgeschichte und kunsthistorisch bedeutenden Ausstattung der Fürstengruft ist die Gestaltung des Chorraums auch Ausdruck des Einflussreichtums und der Macht des damals herrschenden Fürstengeschlechts. Er ist berühmte Grabstätte der albertinischen Wettiner und bringt eine Vielzahl einmaliger Kunstschätze. Außer dem Moritzmonument sind im Chorraum des Domes die Zinnsärge und Grabplatten für die Angehörigen des  Fürstenhauses, zahlreiche Bronze- und Stuckfiguren, sowie die plastische Deckengestaltung und nicht zuletzt die Engelsfiguren mit den originalen Renaissanceinstrumenten zu finden.

Heinrich der Fromme bestimmte durch sein Testament von 1537 den hohen Chor als Begräbnisstätte lutherischer Landesfürsten. 1553 folgte sein erst 32-jähriger Sohn Moritz von Sachsen. Zum Ruhme von Moritz erfahren Sie in dieser Führung alles, was Sie schon immer über die kurfürstliche Grablege wissen wollten.

Manfred Hübner / Führung

Datum: SA, 19. Juni 2021


Dachstuhl und Glocken des Freiberger Domes

Der Besuch des Daches des Freiberger Domes ist ein Erlebnis. Allein die gewaltigen Balken des Dachstuhles, die seit 500 Jahren unbeschadet das fünf Etagen hohe Satteldach des Domes tragen und die Konstruktion der Sparren flößen einem Respekt ein. Auch das Geläut des Freiberger Domes sticht durch mehrere Besonderheiten hervor. Es ist das drittgrößte Geläut in Sachsen, das einzige mit sechs Glocken und  4 davon stammen aus dem 15. Jahrhundert. Sie wurden nach dem letzten großen Brand 1484, dem alle Glocken der Stadt zum Opfer gefallen waren, in der berühmten Gießhütte der Familie Hilliger gegossen. Die Hilliger waren seit 1412 nachweislich als Gießer in Freiberg sesshaft.

Rainer Bruha / Führung

Datum: SA, 24. Juli 2021


Der gotische Kreuzgang

In dieser Veranstaltung steht die Kapelle der Kreuzgänge in ganz besonderer Weise im Mittelpunkt. Es wird zur Geschichte und zur Architektur der Kreuzgänge Erläuterungen geben.

Die zwischen 1507 und 1514 erbauten Kreuzgänge, beherbergen die bedeutende Epitaphiensammlung der Familie von Schönberg. Die Kreuzgänge sind mit Maßwerkfenstern und Netzrippengewölbe ausgestattet. Nach der Reformation waren die Kreuzgänge bis ins 18. Jahrhundert ein Ort der Grablege für angesehene Freiberger Geschlechter. Mehrfach war im 19. Jahrhundert der Erhalt des Kreuzganges wegen schwerer Bauschäden ernsthaft gefährdet. Nach der Umnutzung zum „Alterthumsmuseum“ wurde vom Abbruch Abstand genommen. Ab 1890 richtete die Adelsfamilie von Schönberg im Westteil eine Grabsteinsammlung ein. Im Zuge der Restaurierung der Kreuzgänge wurde auch ein Großteil der nun ausgestellten Grabsteine restauriert.

Sabine Lohmann / Führung

Datum: SA, 21. August 2021


NEU Besichtigung und Führungen im Kreuzgang – Der gotische Kreuzgang ist seit der Eröffnung Ende September 2019 Bestandteil des öffentlichen Besichtigungsrundganges. Ab 2020 erweitern wir daher auch das Angebot unserer öffentlichen Führungen. Ganzjährig samstags um 14 Uhr bieten wir nun die Führung „Dom und Kreuzgang Spezial“ an und laden die Besucher ein, neben dem Dom auch Interessantes über die  wechselvolle Geschichte des Kreuzgangs zu erfahren. Die spätgotischen Kreuzgänge des Doms St. Marien zu Freiberg haben eine jahrhundertelange Geschichte und sind von großem kulturhistorischem Wert. Davon ist vorerst nur der bereits restaurierte Teil des Kreuzgangs zu besichtigen, dem sich diese Führung auch widmet. Besonders reizvoll ist hierbei die kulturhistorisch bedeutsame Grabsteinsammlung der Familie von Schönberg.

Passionsführung

Ostern ist in aller Munde schon lange, bevor es eigentlich soweit ist, wohingegen die 40tägige Passionszeit, die Ostern vorausgeht, im schnell vorwärtstreibenden Alltag kaum Erwähnung findet. Mit unserer Führung laden wir dazu ein, sich der Passionserzählung, der Leidensgeschichte Jesu zu widmen. Der Freiberger Dom beherbergt eine Vielzahl von Kunstschätzen und Symbolen, an denen der Leidensweg Jesu vom Todesbeschluss bis zur Grablegung eindrücklich sichtbar wird. Dazu gehören unter anderem das Altarbild, die Bergmannskanzel oder die Pieta. Aber was wäre die Passion ohne das Osterfest, ohne die Auferweckung Jesu und damit die Hoffnung und den Beginn der Freudenzeit. Auch dies wird in der einstündigen Führung von Domführerin Elisabeth Seidler beleuchtet. Kosten: 8 € pro Person (Es ist keine Anmeldung erforderlich.)

Welterbe und Bergbauzeugnisse im Freiberger Dom

Nicht umsonst ist die historische Freiberger Altstadt Bestandteil des Welterbes, denn die älteste Bergstadt des Erzgebirges wird von zahlreichen montanhistorisch bedeutenden Bauwerken geprägt. Eines davon ist der Freiberger Dom St. Marien und in seiner Ausstattung ist der Einfluss des Bergbaus nicht zu übersehen. Ob die weit bekannte Bergmannskanzel, bergmännische Epitaphe oder das Knappschaftsgestühl, das mit einer der ältesten Darstellungen eines Bergmanns ausgestattet ist - auch heute lebt die bergmännische Tradition im Dom fort: Alljährlich wird hier der Berggottesdienst im Rahmen des Bergstadtfestes gefeiert. Eine beeindruckende Parade verschiedener Bergbruderschaften zieht dazu ein und zeigt den Freibergern sowie zahlreichen Gästen die gelebte Verbindung von Kirche und Bergbau. Neben den zahlreichen bedeutenden Kunstschätzen im Freiberger Dom, geht es in der Führung insbesondere um jene, welche die eindrucksvollen Zeugnisse des bergmännischen Schaffens verdeutlichen.
Kosten: 8 € pro Person (Es ist keine Anmeldung erforderlich.)

Führung zu dem Dachstuhl und den Glocken des Freiberger Domes

Die 500 Jahe alte Dachstuhlkonstruktion und das Geläut mit einer der klanglich wertvollsten Großglocken Deutschlands aus der Gießerei der Glockengießerfamilie Oswald Hilligers stehen im Fokus dieser Führung.

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